Maler & Lackierer stehen für Schönheit, Schutz, Design, Innovation und Energieeinsparung
Der Berufsstand sowie das Berufsbild des Maler- und Lackiererhandwerks wandelte und erweiterte sich in den letzten 30 Jahren derart gravierend wie kaum ein anderes. Neben den berufsüblichen Anstrich- und Kellenbeschichtungen auf Wand, Boden und Decke sowie Mal-, Tapezier- und Lackierarbeiten, Spritztechniken und Farbdesign liegt der Schwerpunkt vieler Malerbetriebe im Gebiet der hochwertigen Bautenschutz- und Fassadenarbeiten.
Die Industrie stellt heute eine Riesenpalette an Fassadenfarben, Putzen und anderer Applikationssystemen her. Je nach Alter, Putztyp, Mauerwerksarten etc. ist hier der richtige Beschichtungsaufbau mit dem entsprechenden Fassadenfinish zu wählen. Hier ist die Wahl zwischen anorganischen, mineralischen Systemen auf Kalk-, Zement- oder Silikatbasis sowie organisch gebundenen Applikationsprogrammen, die Kunstharzsiliconharz oder acrylatgebunden, elastisch und feinpigmentiert oder grob gefüllt spannungsarm und hochdiffundierbar, wasserdampfoffen, gasdicht und mit diversen anderen Eigenschaften ausgestattet, nicht jedermanns Sache. Hier kann nur ein Profi oder Maler- und Lackierermeister entscheiden was gut und geeignet ist. Nicht das teuerste Beschichtungssystem ist immer das Beste!
In den Häusern älteren Baujahres gibt es in unserer Zeit ein großes Energieproblem. Die Baustoffe früherer Jahre, sowie die Mauerwandstärken, entsprechen nicht den heute geforderten Wärmeschutzverordnungen. Die Energiekosten für Strom, Öl, Gas, etc. haben einen Punkt erreicht, an dem sich jeder Hausbesitzer besinnen, bzw. prüfen und rechnen sollte, ob die Außenwände seines Domizils nicht durch deren Bauart zu hohen Wärmeverlusten führen. Hier ist wiederum der Maler- und Lackierermeister der wahre Fachmann, der analysiert, erkennt und beratend die einzig richtige Maßnahme mitteilen wird. Ob Polystyrol-Mineralwolle, Naturfaser, Kork u.v.m. - der Maler- und Lackierermeister ist der Profi.
Wärmedämmverbundsysteme gibt es als mechanische Montage-, sowie direkt auf den Untergrund anzuklebende WDV-Systeme, mit dem allbekannten Obergriff "Vollwärmeschutz". Irrtümlich wird oft angenommen, daß Polystyrolarmierungen mit fugenlosem Oberputzbelag nicht "atmen" können. Mit "Atmen" ist hier die Wasserdampfdurchlässigkeit - Diffusion - gemeint. Genau das Gegenteil ist der Fall. Ferner verbreiten "oberweise Nichtswisser", daß durch die Dämmung an den Innenwänden Schimmelpilz entsteht. Genau das Gegenteil tritt hier ein, da durch die Dämmschicht der Tau- oder Gefrierpunkt nach außen verlagert wird und das Zusammentreffen der vorher kalten, durchgefrorenen Außenwand mit der durch massives Heizen zusammentreffende Warmluft, die zu Kondensat führte, nicht mehr stattfindet. Das Mauerwerk wirkt - im Gegenteil als Wärmespeicher. Die aufgenommene Wärme gibt das wärmespeichernde Gemäuer wieder an den Raum ab - Kachelofeneffekt genannt. Dadurch entsteht ein gesundes, gleichmäßiges Wohnklima. Was in Winter enorm an Heizkosten spart, wirkt im Sommer angenehm, temperaturregulierend und vor Sonnenhitze schützend.
Selbst bei Altbauten mit z. B. Außenputzen aus der Vorkriegszeit mit div. Fassadenanstrichen versehen, kann problemlos ein Vollwärmeschutzsystem geklebt und mit zusätzlicher mechanischer Befestigung oder rein mechanisch montiert, erfolgreich appliziert werden. Allerdings sollte der Kunde sich ausführlich vom Maler- und Lackierermeister diesbezüglich beraten lassen. Das ist Umweltschutz und gesund wohnen pur!
Neben den Bauphysikalischen Vorzügen div. WDV-Systeme, ist allein der Maler- und Lackierermeister der Fachmann für eine harmonisch gegliedert, ensemblegerechte farbig oder dezent gestaltete erfolgreiche Fassadenarbeit. Selbst mediterrane, lasurtechnische Bearbeitung mit Unikatwirkung ist möglich.
Fazit: Was heizkostensparend und bauphysikalisch richtig und wertvoll ist, das muß nicht nur funktional erscheinen, sondern kann durch Ihren Maler- und Lackierermeister als optisch herrlich designtes Kleinod Ihnen viel Freude bereiten.
Oft hat man z. B. in den 70er- und 80er Jahren Kunststoffenster eingebaut, die zwar noch funktionell in Ordnung sind, optisch aber nicht sehr ansehnlich wirken. Kein Grund zur Panik - nicht gleich an kostspieliges Austauschen der Fensterelemente denken. Unansehnliche oder undichte Dächer - nicht gleich alles abreißen und neu decken. Fragen Sie Ihren Maler- und Lackierermeister, der hat für fast alles die gute und preiswerte Lösung, denn die Farbindustrie schläft nicht.
Nicht zu vergessen ist, daß die Maler und Lackierer allein die Spezialisten sind, die Wohnräume, Flure, Treppenhäuser optisch harmonisch in unnachahmlicher Wohlfühltemperatur herstellen. Harmonisch komponierte Farbsinfonien in Ihren Wohnräumen wirken anregend oder ausgleichend - je nach Art der Gestaltung. Warum denn in weißen Wohnräumen optisch erfrieren? Selbst für Büro- und Arbeitsräume gibt es kein Gesetz, das weiße Decken und Wände vorschreibt. Haben Sie Mut zu Farben! Egal ob als Deckanstrich, Lasur- u. a. Wischtechniken, ob mit Pinsel, Lappen, Schwamm, ob als Stucco-Veneziano oder div. Kalkpreßtechniken, ob in Innenräumen oder an Fassaden.
Fragen Sie dazu Ihren Maler- und Lackierermeister. Der Meister hat die Qualifikation und das Fachwissen durch Schulung und Berufserfahrung. Dort wo man sich am längsten aufhält sollte man für das angenehmste Ambiente sorgen.